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natürlichsprachlich einfach drauf losUrsache-Wirkungsmodellierung, oder kurz: ModelnModeln heisst Argumente, Gedanken, Prozesse etc. durch das Verbinden von Faktoren zu beschreiben. Anders als in anderen Softwarelösungen, müssen wir beim MODELER keine Regeln beachten, Symbolzuordnungen bzw. Modellnotationen (BPMN) o.ä. beherrschen. Wir können stattdessen einfach so, wie wir etwas verbal beschreiben würden, es auch abbilden. Beispiel:
Weiteres Beispiel: Seit über 50 Jahren gibt es System Dynamics und noch viel länger Systemtheorie, Konstruktivismus etc.. Für das Erstellen von Modellen gibt es daraufhin eine Reihe von Empfehlungen, Methoden und teilweise sogar Regeln, welche für den Erstnutzer die Einstiegshürde enorm hoch setzen. Ausdrücke wie Kybernetik, Regelkreis, Flußgröße, Systeme dritter Ordnung etc. lassen als typische Reaktion ein “das ist hoch-interessant, aber doch sehr komplex…” aufkommen und sie ein Ausprobieren mindestens verschieben. Selbst wenn der Erstnutzer sich diese Theorien aneignet und damit Modelle erstellt, wird er diese mit dem Vokabular anderen Erstnutzern gegenüber schwer kommunizieren können. Dabei geht es mit dem MODELER auch viel einfacher und unbedarfter. Wir können tatsächlich so, wie wir denken und wie wir reden, Argumente als Faktoren in einem Ursache-Wirkungszusammenhang abbilden! Letztlich gilt: Selbst das schlechteste Modell ist besser, als kein Modell Die Wahl der Faktorbezeichnungen ist dabei natürlich Übungssache. Beispiel: Wenn wir feststellen, dass ein Faktor nicht hätte .weniger Nahrungsmittel', sondern nur .Nahrungsmittel' heißen sollen, um nicht weniger .weniger Nahrungsmittel' sagen zu müssen, wenn wir mehr Nahrungsmittel meinen, können wir das ja immer noch einmal ändern, müssen es aber nicht. Tatsächlich erstellen Methodenkenner sicherlich die präziseren Modelle. Aber die häufig verständlicheren Modelle können auch von Anfängern kommen. Auf jeden Fall haben wir jetzt schon über viele Jahre die Erfahrung machen können, dass der Anfänger, der selbst schon gemodelt hat, gern für größere Aufgaben den Experten hinzuzieht - aber viele Experten, die nur Expertenwerkzeuge und -methoden einsetzen, über Jahre keinen Auftrag zur Anwendung von Ursache-Wirkungsmodellierung erhalten haben. |
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