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Hintergrund, Methode, KNOW-WHY-DenkweiseTheoretische Hintergründe des ModelnsKaum zu glauben, dass das Betrachten von Zusammenhängen, das Zusammenspiel von vielen Faktoren zumindest in den abendländischen Kulturkreisen oder der so genannten westlichen Welt erst einer Theorie entspringen musste, die als Alternative zur Betrachtung von Einzelphänomenen (Reduktionismus, Behaviorismus etc.) um 1920 entwickelt und um 1950 auch durch die Kybernetik bekannter wurde. Und obgleich wir somit auf mehr als 60 Jahre Systemtheorie zurückblicken, ist monokausales Denken immer noch unter anderem in Wirtschaft und Politik vorherrschend. Das liegt zum einen daran, dass die Theorie recht abstrakt und akademisch geblieben ist, und zum anderen daran, dass die Umsetzung nur durch Werkzeuge erfolgen kann und diese bis zum Aufkommen des MODELERs für die meisten nicht bedienbar waren. Die Mission von Consideo und allen Modelern ist es nun, systemisches oder ganzheitliches Betrachten unbedarft anzuwenden und sich erst danach, bei Bedarf, weiter mit der Theorie zu beschäftigen, anstatt an der Theorie zu verzagen und es nie praktisch anzuwenden. Mit der KNOW-WHY-Denkweise gibt es zudem eine erst einmal denkbar einfache, aber letztlich sehr mächtige, alternative Systemtheorie, die im Zusammenspiel mit dem MODELER zur KNOW-WHY-Methode wird. Überraschend übrigens auch, dass Vernetztes Denken die Schlüsselkompetenz No 1 ist und es so gut wie keine Weiterbildungsmöglichkeiten hierzu gibt - von denen der Consideo-Partner einmal abgesehen.
Wichtig in diesem Zusammenhang schließlich auch: diverse Studien haben ergeben, dass wir Menschen auf eine mentale Grenze bei der Betrachtung des dynamischen Zusammenspiels von Faktoren stoßen. Diese Grenze liegt irgendwo zwischen 3 und 7 Faktoren. Die prominenteste Studie kommt auf 4 Faktoren. < Quelle > Consideo hat diese Grenze auch schon in etlichen Vorträgen und Workshops bestätigen können, wenn bei schon kleinen Aufgaben die Teilnehmer und Zuhörer sich nicht mehr das Zusammenspiel weniger Faktoren vorstellen konnten. Nichtsdestotrotz behaupten noch etliche systemische Berater und Coachs weltweit, sie würden auch ohne Werkzeuge systemisch und ganzheitlich arbeiten können. Der Komplexität und Vielzahl der Faktoren können sie dann nur begegnen, indem sie die Anzahl der Faktoren wieder reduzieren und damit vielleicht noch ganzheitlich, aber nicht mehr systemisch, sondern ähnlich monokausal und reduktionistisch, wie die konservativen Ansätze, arbeiten. |
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