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BauchintelligenzModeln erhöht die BauchintelligenzKomplexitätsbewältigung - eigentlich dürfte es lediglich Handhabe von Komplexität lauten - heißt für viel zu viele Planer und Entscheider, die Anzahl der Faktoren zu reduzieren, oder schlimmer noch, sich auf das Bauchgefühl bzw. die intuitive Intelligenz zu verlassen. Die Anzahl der Faktoren, die wir etwa durch unsere Produkte selbst verursachen, können wir gern reduzieren und damit Komplexität reduzieren. Die Anzahl der Faktoren aber, die wie als Basis für unsere Entscheidungen betrachten, sollten wir nicht reduzieren. Wir machen das nur, da uns bisher ein Werkzeug wie der MODELER fehlte. Bauchentscheidungen haben in den letzten Jahren einen Hype erfahren. Wir verzichten auf den Aufwand einer Analyse und verlassen uns auf unser Gefühl. Gefühl heisst dabei, dass wir unbewusst weitestgehend vergleichbare Situationen kennen und daraufhin für die vorliegende Situation eine Idee haben. Das funktioniert, wenn wir mit Blick auf die Wolken am Himmel ein Gefühl haben, wie das Wetter in einigen Stunden sein wird. Das ist Scharlatanerie, wenn Autoren behaupten, mit Bauchintelligenz könne auch das Wetter in 14 Tagen besser vorhergesagt werden, als etwa mit einem Computermodell! Für Bauchintelligenz brauchen wir Erfahrungen aus der Vergangenheit - z.B. Erkenntnisse aus Ursache-Wirkungsmodellen! Und wir brauchen die Wahrnehmung einer vergleichbaren, vorliegenden Situation. Diese Wahrnehmung darf dann allerdings nicht emotional verfälscht sein. Übrigens fließen Bauchgefühl und sogar ein Raten häufig in Ursache-Wirkungsmodelle mit ein - immer wenn wir kein Wissen haben. Dem Modell schadet das nicht - wir sollten nur an solchen Stellen auch einmal andere Annahmen in ihren Auswirkungen betrachten.
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